Mitarbeiterdaten und Unternehmensinformationen in der Wolke
29.01.2012 09:40 von Datenschutz-Agentur (Kommentare: 0)
Unternehmen verlagern stetig immer mehr Daten in die „Cloud“. Die Gründe hierfür sind vielfältig, zielen aber in den meisten Fällen auf eine wirtschaftliche Begründung hin, im Ergebnis um Kosten zu sparen. Unternehmen sparen dadurch die Anschaffung von teurem Speicherplatz und wartungsintensiver Software als auch Personal. Mit der Auslagerung in die „Cloud“ sind jedoch schwerwiegende Gefahren für die Datensicherheit verbunden.
Für den Datenschutz wichtigstes Kriterium könnte sein, das der Cloud-Nutzer nicht mehr in der Lage ist zu beurteilen, wer genau Zugriff auf seine Daten hat. Denken wir an die USA wo zum Beispiel Ermittlungsbehörden bei Bedarf Zugriff auf die Datenbestände eines Unternehmens nehmen können. Aus unserer Sicht ist es somit immens wichtig den Einsatz einer Cloud-Lösung genau zu planen und als erstes Kriterium bei der Auswahl eines Anbieters dessen Vertrauenswürdigkeit festzustellen.
Als wichtigste technische Maßnahme müssen ausgelagerte Daten ebenfalls ausreichend verschlüsselt werden um sicherzugehen, dass kein unbefugter Dritter Zugriff auf diese Daten nimmt. Wichtig ist ebenfalls eine höchstmögliche Transparenz bei der Datenverarbeitung zu schaffen, um die Daten bestmöglichst technisch abzusichern.
Bevor diese grundlegenden Fragen nicht geklärt sind, raten wir Unternehmen ab sensible Daten überhaupt in der „Cloud“ zu speichern. Beim Einsatz von ausgelagerten Datensystemen sind vielerlei Fragen zu stellen, bei deren Beantwortung wir als Datenschutzbeauftragte gerne behilflich sind. Was halten Sie von der „Cloud“?
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